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Wir entdecken Baden-Württemberg

Für die nächsten 5 Tage reisen wir nach Süd-Deutschland genauer nach Baden-Württemberg. Jeden Tag entdecken wir einen neuen Ort. Bereits vor der Abreise sind wir gespannt, was uns erwartet. Kein typisches Reiseziel, das ist sicher. Abwechslungsreich soll es werden und kulturell aber auch die kulinarische Seite wollen wir kennenlernen.


Outletcity Metzingen

Unsere Reise beginnt in Metzingen. Nach knapp 3 Stunden Fahrt erreichen wir die Outlet-Stadt. Und sie wird ihrem Namen gerecht, in dieser Stadt dreht sich wirklich alles um Shopping. Eine führende internationale Shopping-Metropole und das grösste Outlet in ganz Europa, so heisst es in der Broschüre. Was bedeutet es vor Ort? Ich habe mich wie in der Shoppingstrasse einer Grossstadt gefühlt. Die einzelnen Stores erwecken den Anschein Teil der Stadt zu sein und kein separates Center, wie man das sonst von einem Outlet erwartet. Hier verschwimmt die Grenze zwischen Outlet und Stadt. Metzingen selbst ist das Outlet und umgekehrt. Wenn mir das vorgängig jemand erklärt hätte, hätte ich mir kaum etwas darunter vorstellen können. Aber glaubt mir, wenn ihr vor Ort seid, wisst ihr was ich meine. Über 130 Marken verteilt auf 6 verschiedene Areale und deren Ursprung ist Hugo Boss. Richtig gelesen, dieses Outlet-Center hat eine Geschichte. Denn Hugo Boss ist in Metzingen geboren und hat seine erste Schneiderei hier eröffnet. Ziemlich genau an dem Ort, wo jetzt das Outlet steht. Schon damals erkannte Hugo Boss das Potential des direkten Fabrikverkaufs von Anzügen, die z.B. kleine Fehler hatten. Natürlich zu attraktiveren Preisen.

Früher wären wir hier wohl mit mehreren vollen Taschen weiter gefahren. Ein Shoppingtag mit Kind sah dann aber etwas anders aus. Ein bisschen Riesenrad fahren, kurze Essenspause bei Mövenpick für ein Stück Quarktorte, übrigens total lecker, weiter zum Spieleladen und ein Stopp auf dem schönen Platz mit Bambuswäldchen und Trampolin. Während sie schläft schnell in ein zwei Kleider schlüpfen und ohne langes überlegen an der Kasse bezahlen. Die Preise sind zum Glück attraktiv, was auch unüberlegtes Shopping zulässt. ;-)


Übrigens ab Mitte November baut das Outletcity Metzingen eine grosse Eisfläche auf, auf der man dann Eislaufen kann. Ausserdem wird alles richtig Weihnachtlich dekoriert und es wird sogar einzelnen Marktstände geben. Alles, was es so braucht für ein richtig schönes Winterwonderland.


Die Outletcity Metzingen hat bis 20.00 Uhr geöffnet, weshalb wir in Metzingen übernachten. Unser Hotel das Hotel Schwanen können wir jedem empfehlen. Ein Grossteil der Zimmer ist renoviert und der Service ist top und sehr kinderfreundlich. Wir kommen sehr gerne wieder.


Mehr zum Outletcity Metzingen:

www.outletcity.com/ch-de/shop/



Heidelberg

Weiter geht es am nächsten Tag nach Heidelberg. Die Stadt gehört zu den Touristenmagneten Deutschlands. Umso mehr überrascht uns, dass man sich hier so gar nicht wie in einem Unterhaltungspark für Touristen fühlt. Im Gegenteil hier leben und arbeiten die Menschen und der romantische und historische Flair der Stadt wird von Touristen gleichermassen wie von Einheimischen genossen. Unsere persönlichen Highlights in Heidelberg sind:


Aussicht vom Philosophenweg


Philosophenweg

Vom Philosophenweg aus hat man einen wunderschönen Blick über die Altstadt Heidelbergs und das Schloss. Auf dem Weg dahin lohnt sich die Route über den Albert-Überle-Weg. Dieser ist Kinderwagen-tauglich und führt vorbei an einem schönen Wohnquartier mit Villen. Für alle, die gerne Treppen steigen und den direkten Weg bevorzugen ist die Route über den Schlangenweg ideal. Man kommt definitiv ins Schnaufen aber hat immer wieder einen schönen Ausblick.


1.4 km lange Fussgängerzone

Zwischen Bismarckplatz und Marktplatz erstreckt sich die 1,4 Kilometer lange, autofreie Hauptstraße in der historischen Altstadt. Hier findet man alles von Cafés über Shoppingmöglichkeiten bis hin zum Nagelstudio.




Heidelberger Schloss

Definitiv das Wahrzeichen der Stadt Heidelberg. Im 16. Jahrhundert wurde die einst mittelalterliche Burg zu einem Renaissance-Schloss erweitert. Bis heute gilt das Heidelberger Schloss als repräsentativstes Bauwerk für die deutsche Architektur der Renaissance. Und dass obschon das Schloss seit 300 Jahren eine Ruine ist.

Es lohnt sich vorbeizugehen. Nicht nur das Schloss ist sehenswert sondern auch die ganze Anlage rund herum. Entweder man läuft über 300 Stufen oder man kann auch mit dem Auto hoch fahren, es gibt direkt beim Schloss einen Parkplatz. Dritte Anreiseoption ist eine Bergbahn die einen vom Stadtzentrum transportiert.

Scheffelterrasse

Von der Scheffelterrasse des alten Schlosses hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt und das Schloss.


In Heidelberg übernachten wir mitten in der Altstadt im Hotel Holländer Hof, direkt bei der Alten Brücke. Es lohnt sich ein zentrales Hotel zu nehmen, dann kann man das Auto in einem der ausgeschilderten Parkhäuser stehen lassen und alles zu Fuss erkunden. Am nächsten Tag geht die Reise für uns weiter nach Karlsruhe.



Mehr zu Heidelberg:

www.heidelberg-marketing.de


Karlsruhe

Karlsruhe oder die Fächerstadt, weil die Stadt ausgehend vom Schloss tatsächlich fächerförmig erbaut wurde. Dies erleichtert übrigens die Navigation, man findet sich wirklich sehr schnell zurecht. Und da wären wir auch gleich beim grossen Highlight der Stadt.


Schloss Karlsruhe mit seinem Schlossgarten

Das Karlsruher Schloss wurde zwischen 1715 und 1718 errichtet. Heute ist darin ein Museum, über 200 Jahre lang diente es als Wohn- und Regierungssitz der Markgrafen, dann der Kurfürsten und Großherzöge von Baden. Heute ist es vor allem eines, das Herzstück der zweitgrössten Stadt in Baden-Württemberg. Hinter dem Schloss befindet sich ein riesiger Garten und ein frei zugänglicher botanischer Garten. Danach folgt der Schwarzwald.




Wahrscheinlich wird deshalb Karlsruhe auch als Tor zum Schwarzwald bezeichnet. Bei schönem Wetter hätten wir Stunden in dem grossen Schlossgarten verbringen können. Da es leider etwas zu nieseln begann haben wir uns entschieden ein Museum zu besuchen.


Staatliches Museum für Naturkunde

Das Naturkunde-Museum ist ein echtes

Highlight für Kinder. Kylara war wie gebannt und total begeistert. Die vielen ausgestopften Tiere haben sie richtig hypnotisiert und waren für sie fast interessanter, als die lebendigen Tiere wie z.B. die Fische und Echsen, die es dort gab. Das Museum ist grosszügig und vielseitig und zeigt die Artenvielfalt aus der ganzen Welt aber auch spezifisch aus der Region.


Fahrrad-Stadt Karlsruhe

Wenn Fahrrad fahren, dann hier. Denn hier wurde das Zweirad erfunden. Im Jahre 1817 machte der in Karlsruhe geborene Karl Freiherr Drais von Sauerbronn eine geniale Erfindung – er entwickelte das weltweit erste Zweirad. Bis Heute spielt das Fahrrad eine grosse Rolle in Karlsruhe. Die Stadt gilt als die Fahrradfreundlichste Grossstadt Deutschlands.


Marktplatz und Pyramide Karlsruhe

Die Pyramide auf dem Marktplatz ist nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch Grabstätte des Stadtgründers Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Ein Grab mitten auf dem Marktplatz, das passt in jeden Halloween-Film. Aber dieser Marktplatz ist alles andere als gruselig. Ein grosser Platz mit Restaurants, Cafés, dem bordeaux roten Rathaus und mittendrin die Pyramide, die an die Gründung der Stadt erinnert.


Aussicht vom Turmberg

Als Abschluss unserer Zeit in Karlsruhe sind wir auf den Turmberg. Wobei Berg eine gewagte Aussage ist bei nur 257 m ;-) dennoch ist die Aussicht über die Stadt einmalig. Neben der schönen Aussicht ist der Turmberg vor allem auch Naherholungsgebiet für die Karlsruher.


Ein schöner Holzspielplatz mit Sandkasten, Schaukel, Rutschen und Kletterhindernissen ist dabei bestimmt das Highlight für Familien. Auf den Turmberg kommt man entweder mit dem Auto oder mit einer Standseilbahn ab Durlach. Durlach ist übrigens der historische Ursprung von Karlsruhe. Denn während Karlsruhe erst 300 Jahre alt ist, war Durlach bereits um 1196 eine Stadt. Der Gründer der Stadt Karlsruhe war ursprünglich aus Durlach.


Wir übernachten in Durlach im Hotel der blaue Reiter. Ein schönes, modernes Hotel, das wir sehr empfehlen können. Gleich in der Nähe des Hotels gibt es übrigens ein sehr leckeres Restaurant, das japanische Fusion Küche anbietet. Schöne Atmosphäre und leckeres Essen im Restaurant Tawa Yama. Am nächsten Tag geht unsere Reise weiter in Richtung Schwarzwald.


Mehr zu Karlsruhe:

www.karlsruhe-erleben.de


Schwarzwald Region Baiersbronn

Angekommen in Baiersbronn holen wir uns direkt im Besucherzentrum eine Karte zur Region. Es gibt etliche Wanderwege und Ausflüge in den Schwarzwald. Unserer Kleinen zu Liebe haben wir uns für eines der vielen Wildgehege entschieden. Sie liebt Tiere und staunt so süss, wenn sie sie beobachten kann. Tatsächlich haben wir Glück und entdecken gleich beim ersten Wildgehege Rehe und sogar einen Hirsch mit wunderschönem Geweih. Da staunte also auch Mama und Papa.

Trotz Regen am Nachmittag war die Stimmung im Schwarzwald einmalig. Es war so enorm still... Nach dem Stopp beim Wildgehege und auf dem Spielplatz fuhren wir die Schwarzwaldhochstrasse entlang bis zum Mummelsee. Die Aussicht war richtig mysthisch. Die dunklen Tannen verschwanden teils ganz in den Nebelschwaden.

Als wir ankommen, checken wir erstmal ins Berghotel Mummelsee ein. Unser Zimmer hat einen Balkon mit Blick auf den Mummelsee, so können wir im Trockenen die mysthische Stimmung bei Regen beobachten. Das Hotel hat übrigens auch ein Wellnessangebot, was auch eine gute Alternative bei Schlechtwetter ist.


Als es aufhört zu regnen machen wir einen Spaziergang um den Mummelsee, bevor wir dann im Hoteleigenen Restaurant zu Abend essen. Typisch Schwarzwald gibt es hier. Vom Grieben Schmalz bis hin zum Schwarzwälder Schinken und Holzofen Brot kann man sich hier durchprobieren.


Am nächsten Tag sieht das Wetter schon besser aus. Wir laufen eine grössere Runde bis zum Aussichtspunkt Hornisgrinde. Der steile Aufstieg ist eine tolle sportliche Betätigung an diesem schönen Morgen. Für alle, die lieber nicht laufen fährt auch ein Bus nach oben. Oben angekommen haben wir uns dann auch ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte verdient. Die gibt es in der Hornisgrinde Hütte und ist wirklich sehr lecker.


Mehr zum Schwarzwald:

https://www.baiersbronn.de/

https://www.schwarzwald-tourismus.info/


Ein gelungener Abschluss unserer vielseitigen Reise durch Baden-Württemberg in Kooperation mit dem örtlichen Tourismusbüro.


Unter folgendem Link findet ihr nochmals die Instagram Story-Highlights von unserer Reise in Baden-Württemberg:

https://www.instagram.com/stories/highlights/17899620628593792/

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