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Spontan nach Cinque terre


Unsere Herzen schlagen für Italien. Das war schon immer so. Nicht nur wegen den italienischen Wurzeln von Loredana sondern, weil wir immer nur positive Erfahrungen und Erlebnisse mit Land und Leuten hatten. Ihr könnt euch also vorstellen wie überrascht wir waren, als erstmal alles schief lief. Mit zwei Stunden Verspätung kommen wir endlich in la Spezia an. Es ist spät Abends und wir fallen nur noch ins Bett. Am nächsten Tag starten wir unsere Erkundungstour mit dem Auto. Ganz ganz dumme Idee. Es gibt keine Möglichkeit legal zu parkieren. Uns wird klar, weshalb alle davon abraten mit dem Auto anzureisen, spätesten als wir die pinken Parkbussen an der Scheibe kleben sehen. Da es ein offizieller Parkplatz war, würden wir den gleichen Fehler wohl erneut machen. Aber die Parkplätze waren nur für Einwohner gedacht, somit hätten wir wohl eine Anwohnerkarte gebraucht. Das hat uns zumindest der unfreundliche Polizist erklärt.


Am gleichen Tag suchen wir Abends ein Taxi, um nach dem Abendessen zurück ins Appartement zu kommen. Der Taxifahrer verlangt 25 Euro für 5 Minuten Weg, deshalb verneinen wir freundlich und entscheiden uns für einen Spaziergang. Der Taxifahrer weiss daraufhin nichts besseres als uns mit "merda di tedeschi" zu beschimpfen, was so viel heisst wie "scheiss Deutsche".

Naja, die ersten schlechten Erfahrungen sind schnell vergessen, als wir am Tag darauf mit dem Schiff die 5 berühmten Dörfer der Cinque terre erkunden. Der Anblick lässt Herzen höher schlagen. Die farbigen Häuser und engen Gassen erinnern an das Italien aus dem Märchenbuch. Willkommen in little Italy.


"Cinque Terre" bedeutet "fünf Dörfer" (wörtlich "fünf Länder"). Die Orte Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore im äußersten Südosten der ligurischen Riviera verteilen sich auf einen Küstenstreifen von nur 9 Km Länge. Hier gibt es für jeden Reisenden etwas. Für die Gourmets gibt es zahlreiche Restaurants mit hausgemachter Pasta. Am besten haben wir in Monterosso gegessen. Das Lokal heisst Da eraldo und hat hausgemachte Pasta vom feinsten. Wir können es nur empfehlen. In Corniglia gibt es dafür die besten Gelati bei der Gelateria Alberto direkt am Dorfeingang. Für die Wanderlustigen gibt es zahlreiche Wanderstrecken durch Weinreben und vorbei an kleinen Dörfern. Da wir sehr spontan abgereist sind, haben wir unsere Wanderschuhe komplett vergessen und zumindest Kilian hat sich gefreut, dass wir dieses Erlebnis ausfallen lassen. Die Verrückten unter euch lassen sich sicherlich für die hohen Sprünge ins kalte Nass begeistern. Die Entdeckerlustigen werden sich über die vielen unentdeckten und verlassenen Gassen innerhalb der Dörfer freuen. Den Fotografen empfehlen wir viel Zeit einzuplanen, denn ihr werdet euch vor Motiven nicht mehr retten können. Nun da wir weiterreisen merken wir, dass unsere Herzen an dieses Land gebunden sind. Ausserdem sind Polizisten und Taxifahrer doch überall auf der Welt unfreundlich oder etwa nicht?


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