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Ausflugstipp: Solothurn

Wir verbringen ein paar Tage in der schönsten Barockstadt der Schweiz, in Solothurn. Die Geschichte der Stadt reicht weit bis in die Römerzeit zurück. Die erste Kirche stand hier bereits im 9. Jahrhundert. Der Ausdruck Barockstadt stammt aber aus der Zeit von

1600 bis 1750, in der Barock ein in Europa vorherrschender Kunststil war. Dieser Stil fand sich in Literatur, Musik, Malerei und natürlich der Architektur wieder. Die Architektur des Barocks zeichnete sich durch Prachtbauten aus. Gebaut wurden prunkvolle Paläste, Kirchen und Schlösser mit großzügigen Parkanlagen. All das findet man in Solothurn.


Wir kommen im Hotel an der Aare an und checken erst einmal ein. Das Hotel ist genauso geschichtsträchtig, wie die ganze Stadt. Die historische Bausubstanz stammt aus dem 18. Jahrhundert. Das ehemalige Schwesternhaus des alten Spitals erinnert bis Heute an die frühere Zeit. Übrigens jeder Patient im Krankenhaus hatte damals 1.8l Wein pro Tag zugute. Wein wurde wie Schmerzmittel verabreicht. Als Weinliebhaberin betrauere ich etwas die Änderung auf geschmacklose Schmerztabletten zum runterschlucken ;-)

Das Hotel an der Aare ist enorm zentral gelegen. Zu Fuss erreicht man alle Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Bars. Man ist mitten drin im Stadtgeschehen.

Wir dürfen eine Übernachtung im Hotel an der Aare verlosen. Kommentiere diesen Blogartikel und du nimmst an der Verlosung teil.


"Savoir vivre"

Ein Ausdruck, der laut unseres Stadtführers hier in Solothurn gross geschrieben wird.

Übersetzt heisst der Ausdruck: Wissen zu leben. Damit wird ein Lifestyle beschrieben, der hier tatsächlich spürbar ist, wenn man so durch Solothurn schlendert. Die Cafés, Bars und Restaurants sind voll und zu jeder Tageszeit findet man sich inmitten einer belebten Stadt wieder und das obwohl sie mit nur 17'000 Einwohnern zu den kleinen Städten der Schweiz zählt.


Entsprechend dem Motto "Savoir vivre" haben wir einige Restaurants und Bars besucht. Wir können euch einen Abstecher in folgende Restaurants und Bars sehr empfehlen:

  • Badmeister Solothurn: Ein gemütlicher Ort mit Strandfeeling und Sommer Lounge Ambiente wie in den Ferien. Perfekt für einen Apéro oder ein feines Gelati. Die Fisch-Knusperli können wir übrigens sehr empfehlen. Nicht direkt im Stadtzentrum.

  • Alter Stephan: Das elegante Restaurant auf dem Friedhofsplatz hat uns mit seiner traditionellen und doch ausgefallenen Küche begeistert. Der familiäre Service hat unser Dinner-Erlebnis abgerundet.

  • SOLHEURE Bar: Zum Glück konnten wir unsere Plätze vorab reservieren, diese Bar ist enorm beliebt. Es lohnt sich frühzeitig zu reservieren und so einen Tisch direkt an der Aare ergattern. Das ehemalige Schlachthaus hat seine wahre Berufung Heute gefunden. Als gemütliche Bar direkt an der Aare kommt hier Ferienfeeling auf. Vermutlich deshalb ist die Bar auch bei den Einheimischen als Apéro-Ort so beliebt.

  • NO19: Das kleine Lokal ist ein echter Geheimtipp. Normalerweise können sich hier die Gäste ihr Menü mit kleinen Häppli selber zusammenstellen. Einfach durch die Karte probieren und sich über saisonale und regionale Köstlichkeiten freuen. Zurzeit ist aufgrund der Corona Situation eine "normale" Menükarte ihr Angebot. Uns hat es sehr geschmeckt.

Solothurn die Öufi-Stadt

Die Zahl 11 hat in Solothurn eine besondere Bedeutung. Die Zahl ist nicht nur Namensgeber fürs lokale Bier sondern begleitet Solothurn durch seine ganze Geschichte.

Hier gibt es 11 Brunnen, 11 Tore, 11 Kirchen, etc. Das Meisterwerk der magischen Elf bildet übrigens das Herzstück und Wahrzeichen der Stadt die St. Ursen-Kathedrale. Der Glockenturm misst 6 x 11 Meter, Im Turm hängen 11 Glocken, es gibt 11 Altäre und sogar die Bauzeit dauerte exakt 11 Jahre.



Ein Rundgang durch die Stadt

Direkt an der Aare gelegen ist die Orientierung in Solothurn sehr simpel. Ein schöner Spaziergang vom Hotel aus verläuft der Aare entlang auf der Hotelseite flussabwärts mit Blick auf die schöne Altstadt. Über die 2. Brücke geht es dann in Richtung St. Ursen-Kathedrale. Ein schöner Startpunkt für einen Rundgang durch die Barockstadt. Gleich oberhalb, hinter der Kathedrale ist das Baseltor, welches zur einstigen Stadtbefestigung von Solothurn gehörte. Unser Spaziergang geht vorbei an der Jesuitenkirche (von Innen wunderschön) und dem Zeitglockenturm. Am Ende des Rundgangs kommt man wieder zur Wengibrücke, wo man einen schönen Blick auf das Hotel hat. Vor dem Überqueren noch einen kurzen Abstecher nach links und man steht Mitten in der Solothurner Riviera. Bars und Restaurants reihen sich hier aneinander. Rue de Blamage nennt man die Strasse entlang des Aaremürli im Volksmund auch gerne, denn wer hier durchläuft ist wie auf einem Laufsteg ausgestellt, hier gilt "Sehen und gesehen werden".



Ausflug auf den Weissenstein

Wir entfliehen dem Trubel der Stadt und machen einen Ausflug auf den Hausberg Weissenstein. Von der Talstation (hier hat es einen grossen Parkplatz) geht es mit der Seilbahn ca. 15 Minuten auf die Bergspitze.


Oben angekommen nehmen wir den Wanderweg zum Aussichtspunkt Röti in Angriff. Unsere kleine Maus haben wir sicher verstaut im Rucksack. Denn der Weg ist nicht geeignet mit Kinderwagen. Der Weg ist gemütlich und nicht sehr steil. Wir erreichen den Aussichtspunkt nach rund 40 Minuten. Die Aussicht ist sehr schön und hier oben hat es auch eine Grillstelle. Liebevoll angespitzte Grilläste liegen noch neben der Feuerstelle, die wohl rege genutzt wird. Für uns geht es aber den gleichen Weg zurück zur Endstation der Seilbahn. Denn hier befindet sich das Hotel Weissenstein. Die Panoramaterrasse lädt zum Verweilen ein und wir freuen uns nach unserer Wanderung auf etwas Leckeres zu essen. Das Essen war mega. Keine Ahnung, wie sie die Sweet Potatoes so knusprig hinbekommen. Auf jeden Fall eine Empfehlung. Die Aussicht auf Solothurn ist dabei fast genauso schön wie oben beim Röti. Hier Morgens aufzuwachen ist sicherlich entspannend. Vielleicht ein anderes Mal. Für uns geht es jetzt zurück nach Solothurn, wo wir unseren letzten Abend in der Barockstadt geniessen.


Im Video nehmen wir euch spielerisch mit nach Solothurn. Für alle die sich gefragt haben, woher mein hübscher Sommerhut ist. Den habe ich von Aldi Suisse. Ich bin immer wieder überrascht, wie Aldi mit gewollt kleinem Sortiment doch immer wieder gezielt meinen Bedarf trifft und das auch noch zu einem vernünftigen Preis. (Werbung)

GEWINNE: Eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel an der Aare

Kommentiere diesen Blogartikel und du nimmst automatisch am Wettbewerb teil.

Der Gutschein kann jederzeit eingelöst werden, nur nicht an Veranstaltungstagen abhängig natürlich von der Verfügbarkeit.

Teilnahmeberechtigt sind in der Schweiz wohnhafte Personen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen. Die Dauer des Wettbewerbs ist bis am 21. Juli 2020.

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